Vorsicht, neue Masche im stationären Handel

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Der stationäre Handel macht nach meiner Studie heimlich ein dickes Plus. Auf Kosten der Verbraucher.

Wie geht ihr einkaufen? Überprüft ihr ständig euren Kassenbon? Dies machen wohl die wenigsten Menschen, da sich nicht jeder die Preise merken kann von den Produkten, die er im Einkaufswagen liegen hat.

Jeder geht davon aus das auch der Preis an der Kasse bezahlt wird, der am Produkt ausgeschrieben steht. Wer nun darauf vertraut, wird bald eines besseren belehrt. Nicht umsonst heißt es Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Nachdem ich in einem Geschäft ein Parfüm gekauft habe und ich feststellen musste, da ich zufällig auf den Kassenbon geschaut hatte, das man mir fast 5 Euro zuviel abgerechnet hatte, bin ich fast aus allen Wolken gefallen. Die Erklärung der Verkäuferin war einfach „Fehler im System“. Ich akzeptierte die Aussage und bekam den Differenzbetrag zurück.

Nach einiger Zeit hat meine Frau in einem anderen Geschäft einige Dinge zum Basteln gekauft. Hier musste sie auch feststellen das sie nicht die Beträge bezahlt hatte, die an den Produkten standen. Hier gab es einen Differenzbetrag von ca. 3 Euro. Sie hat natürlich auf Nachfrage den Betrag zurückerstattet bekommen, jedoch war die Verkäuferin sehr unfreundlich.

Nach langen hin und her, habe ich mir gedacht das es nicht sein kann, das ständig immer ein Fehler im System vorliegt im stationären Handel. Ich habe angefangen ständig die Kassenbons zu prüfen und musste feststellen das diese Masche mich noch 3 mal treffen sollte, in einem Zeitraum von 4 Monaten. Ein erschreckendes Ergebnis, wenn man dies auf die Bevölkerung aufrechnet. Da ich ja nicht der einzige gewesen bin, der die Produkte zu dieser Zeit gekauft hatte.

Zusammengerechnet kam ich auf einen Betrag von 12 Euro. Das heißt, ich hätte in 4 Monaten bei drei verschiedenen Geschäften insgesamt 12 Euro zuviel bezahlt. Wenn ich jetzt weitergehen würde und es nur auf 100 Menschen an einem Tag aufrechnen würde, wäre es ein extra plus von 1200 Euro.

Betroffen waren bei meinem Test nicht die Geschäfte mit Klamotten oder Elektroartikel, es waren eher die kleinen Dinge, wie Parfüm, Bastelzeug, Duftkartuschen usw. Diese Artikel die man in einem Einkaufswagen hat und sich den Preis eher weniger merken kann.

Mein guter Rat an euch. Auch wenn ihr soviel in eurem Einkaufswagen habt, versucht die Preise auf euren Kassenbons mal zu prüfen. Dem ein oder anderen wird da definitiv was auffallen.

Das Problem dabei ist der Mensch. Seit mal ehrlich. Wenn ihr zuhause seid und ihr den Kassenbon prüft und feststellen müsst, dass ihr für einen Artikel 50 Cent zuviel bezahlt habt, würdet ihr den Weg auf euch nehmen, um zurück in das Geschäft zu fahren??? Eher nicht!

Und genau mit dieser Masche verdient sich der stationäre Handel eine goldene Nase. Ich finde es eh schon so schlimm, das wir D-Mark Preise zahlen und alles 100% teurer geworden ist. Aber sich dann noch mit dieser Masche extra Geld verdienen und ständig die Ausrede zu haben das es am System liegt, finde ich mehr als dreist.

Da bekommt „aufrunden, bitte!“ eine ganz neue Bedeutung. Wenn schon so extrem aufgeschlagen wird. Dann wohl eher „abrunden, bitte!“

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